Fortificazioni nel Cantone Ticino

Befestigungen im Tessin

Nachstehend soll unter der Rubrik "Tessin" nicht die Gotthardbefestigung oder die Magadinoebene vorgestellt werden, sondern die Befestigung des Monte Ceneri-Gebiets und eines sehr spannenden Passes, dem Passo San Jorio.

Monte Ceneri

Einige Besucher dieser Seite sind dort wohl die RS gegangen. Der Waffenplatz Monte Ceneri beherbergte die ArtRS, später die SanRS. Ursprünglich war er aber eine grosse Artilleriestellung mit halboffenen Batterien, umgeben von mehreren Stützpunkten, verbunden durch Schützengräben. Weiter oben, auf der Alpe die Grum, ist noch eine weitere halboffene Batterie zu beobachten; auf der Cima di Medeglia finden sich weitere Stützpunkte und ausgedehnte Schützengrabensysteme. Die alte Militärstrasse führte, abgehend von der heutigen Hauptstrasse, von Robasaco auf die Cima di Medeglia.

Vom Besucherparkplatz (nahe der Passstrasse) kann gleich ein erster Stützpunkt gesehen werden.

Nebst Schiessscharten für die Schützen hat er offenbar auch Scharten für Korpswaffen (Mg, 8.4 cm?) aufgewiesen.

Blick auf den Lastwagenparkplatz im Kasernenareal: Unschwer sind die alten Geschützstellungen identifizierbar.

Auch wenn sie zum Teil verfüllt sind....

...oder andere Gebäude hineingebaut wurden.

Beobachterstand neben einer Batteriestellung.

Ein weiterer Stützpunkt auf dem Waffenplatzareal: In der Armee 61 als A 8042 weitergeführt.

Eindrückliche gedeckte Schützenstellung.

Haupteingangstüre von innen.

Gewehrgallerie von innen.

Scharte für die Korpswaffen.

Sanitäre Anlagen....

Alpe di Grum: Quasi Zwischenstation auf dem Weg Monte Ceneri - Cima di Medeglia

Die Halbbatterie - Aufnahme aus dem Jahr 2000

Die Remise

 

Cima di Medeglia

Befestigter Bergrücken mit zahlreichen Schützengräben. Im zweiten Weltkrieg wurden Unterstände und mindestens ein Mg-Bunker gebaut. Die Stützpunkte sind bei Rutschmann "Befestigtes Tessin" auf Plänen aus dem Bundesarchiv dargestellt.

gut erhaltener Grabenabschnitt.

Sehr schöne Aussicht...

Stüztpunkt, der offenbar noch ausgebaut wurde (Unterstand 2. Weltkrieg?)

Typische Struktur aus dem ersten Weltkrieg (Tonnenförmiges Wellblechdach rechts).

Eher aus dem zweiten Weltkrieg.

Abdeckung im Abendsonnenschein

Infanteriebunker mit zwei Scharten.

Detailansicht der Mg-Scharte (2. Weltkrieg).

 

 

Passo San Jorio

Einst ein wichtiger Übergang, heute bloss noch für Wanderer und Schafhirte interessant. Und wohl Schmugglern, wer weiss. Das Eigentliche Joch des Passes ist stark verwittert und die Anlagen stark zerfallen - auf den Höhen (Cima delle Cigogne) findet sich aber eine imposante Anlage aus dem ersten Weltkrieg

der eigentliche Pass.

Frontal auf den Pass wirkende Scharte (8.4 cm?)

Unterstand - zum Teil als Schafstall umgenutzt.

Kaum mehr lesbar....aus dem zweiten Weltkrieg.

Schützengräben in der Passumgebung.

Cima delle Cigogne: Kaum mehr identifizierbare Ruine, im Hintergrund gut erhaltener Bunker.

Thronen auf der Krete.

Klar wer den gebaut hat...

Die Panzerplatte war 2000 noch dran.

Die Decke wirkte nicht mehr vertrauenserweckend...

Ach ja: Der zweite Weltkrieg hat auch noch Werke hinterlassen!