Kleinlützel: Das Tor zum Laufental

Lützelmündung bei Laufen

Die Sperrstelle Kleinlützel wird der Nachwelt erhalten und ist Besuchern zugänglich (http://www.kleinluetzelbunker.ch/). Sie Umfasst zwei Bunker ("Nord" und "Süd"), wobei einer schräg frontal wirkt (Süd) und einer flankierend (Nord). Am Nordhang zieht sich ein Geländepanzerhindernis zum Wald hoch. Die Strassensperre auf der Kantonsstrasse sowie die vorbereiteten Sperren auf der Nebenstrasse zum Berg sind schon vor einiger Zeit entfernt worden; sichtbar sind sie noch auf dem Strässchen, das ans Bachufer führt. Miteinbezogen in die Sperrstelle scheint auch ein Wassergraben zu sein. Der Bunker Süd war umgeben von einem Verhau, das an Betonpfählen verankert war; einzelne Spuren finden sich noch. Auf dem Berg wurde in den Achtziger Jahren ein Zugsunterstand erstellt. 

Geländepanzerhindernis im Wald, sich am Nordhang hinaufziehend

in einem Felsen, schön mit Kunstfelsen getarnt, das Infanteriewerk Süd, schräg frontal wirkend

vorbereitete Sperre auf dem Strässchen zum Bachufer; identisch mit den zwischen entfernten Sperrelementen auf der Bergstrasse

Die Strassensperre wird ergänzt durch einen Wassergraben; schwer zu fotografieren, da im dichten Wuchs schlecht abgrenzbar

 

Sperrstelle Lützelmündung bei Laufen: Strasse, Bach, Eisenbahn

Die vorbereitete Sperre auf der Hauptstrasse ist längst geräumt, gut sichtbar sind noch die vorbereitete Bachsperre, Teile des Geländepanzerhindernisses und die vorbereitete Sperre der Schienen - allerdings nur auf dem Industriegeleise (die Schienensperren sind praktisch überall geräumt und durch sog. Stahlspinnen ersetzt worden). Gedeckt wurde die Sperre durch flankierende Felswerke.

Verankerung des Bachhindernisses links...

.. und rechts der Birs

links: Das Industriegeleise, noch immer mit vorbereiteter Sperre

Runder Sperrelementeschacht; von Roll, wie immer

BBB Höcker im freien Gelände zwischen Schiene und Fels

scharten des flankierenden Felswerkes rechts der Birs

Aufwändig: Der Zugang zum Eingang des Felswerks